Schnell und einfach Innenputz ausbessern

Innenputz ausbessern wie ein Profi

Bei älteren Häusern passiert es mit der Zeit das es zu Abplatzungen vom Putz im Innenbereich kommt. Ein Handwerker benötigen Sie nicht wenn Sie die folgenden wenigen Schritte zum Innenputz ausbessern an Backstein- und Bruchsteinenwänden befolgen. Kleine Löcher im Wandputz können auch mit Spachtelmasse schnell und einfach repariert werden.

Warum platzt der Putz ab?

Es kann verschiedene Ursachen haben, deshalb sollte als erstes der Grund gefunden und behoben werden.

Eine Ursache kann poröses Mauerwerk sein, dies ändern wir bevor neuer Putz aufgetragen wird. Die porösen Steine/Steinteile werden entfernt, bis festes Mauerwerk vorhanden ist. Sind die Fehlstellen, im Mauerwerk zu tief, werden diese vorab mit Mauermörtel und Steinen ausgeglichen.

Ein weiter Grund können Risse im Mauerwerk sein, wo es im laufe der Jahre zu Abplatzungen im Wandputz kommen kann.

Vorbereitung zum Innenputz ausbessern.

Entfernen Sie den ganzen lockeren Putz, um die Stelle, mit Hammer und Meißel. Reinigen Sie diese Stelle mit einem Pinsel oder Staubsauger um Staub und lose Putzteile zu entfernen. Um eine optimale Haftung für den neuen Putz zu erhalten, feuchten Sie die Stelle mit Pinsel und Wasser gut an. Der neue Putz soll nicht dicker als 1.5 cm sein. Tiefere Stellen werden vorher mit Mauermörtel ausgeglichen.

Tip: Decken Sie den Boden großflächig ab um Verunreinigungen zu vermeiden.

Bruchsteinmauerwerk: Lose Fugen im Bruchsteinmauerwerk kratzen Sie zusätzlich vorsichtig mit einem Meißel aus. Tiefe Fugen werden vorher mit Mauermörtel geschloßen. Als Putzgrund bringt man mit der Kelle einen Zementspritzbewurf auf.

Putz auftragen und abreiben

  1. Mit einem Rührwerk wird der Putzmörtel mit Wasser, nach Herstellerangaben angemischt. Erst das Wasser und dann den Putzmörtel in ein Gefäße geben. Die richtige Konsistenz haben Sie erreicht wenn diese plastisch ist.
  2. Aufgetragen wird der Putzmörtel mit Kelle und Traufel. Drücken Sie den Mörtel fest an den Untergrund und bestehenden Putz um eine optimale Haftung zu erhalten.
  3. Füllen Sie diese Stelle 2 bis 3mm über den bestehenden Putz auf und glätten den Putz mit der Traufel.
  4. Bis zum abreiben des Putzes kann eine Zeit vergehen. Dies hängt vom Material, Untergrund und Temperatur ab.
  5. Der richtige Zeitpunkt zum abreiben ist gekommen wenn sich der Putz noch etwas mit dem Finger eindrücken lässt und nicht mehr „glänzt“. Mit einem geraden Brett, Dachlatte oder mit einer Wasserwaage passen Sie den Putz jetzt an den bestehenden Putz an.
  6. Die Oberfläche wird mit einem Reibe- oder Schwambrett abgerieben. Bei Bedarf verwenden Sie etwas Wasser.

Kein Rührwerk? Wenn Sie nur kleine Stellen zum Ausbessern haben, kann der Mörtel auch mit einer langsam drehenden Bohrmaschine mit Farbmischer oder nur mit der Kelle eingerührt werden. Mischen Sie lieber etwas länger als zu kurz.

Benötigtes Material und Werkzeug:

  • Kelle
  • Traufel
  • Putzmörtel
  • Abdeckmaterial

Fazit: Kleiner Stellen an Innenputz ausbessern bei Backstein- und Bruchsteinwänden kann von Ihnen selber erledigt werden. Das benötigte Werkzeug ist beim verputzen nicht viel. Putzmörtel erhalten Sie bei jedem Baustoffhändler Ihrer Wahl.

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